eReader Tasche mit Rausziehlasche selber nähen

Tasche für Kobo PROTOTYP

eReader Tasche PROTOTYP – die zweite wurde viel besser, ist aber schon weg. Die Änderungen sind schon in der Anleitung eingebaut.

Oktober 2012 geschrieben und nie veröffentlicht, keine Ahnung warum. Ich hau’s jetzt mal raus, ist ja nach wie vor nützlich bei auf aktuelle Geräte angepassten Maßen.

Bei uns ist das eReader-Fieber ausgebrochen. Die Dinger sind aber auch verdammt praktisch und sparen auf Dauer viel Geld. In der Familie gibt es nun eReader der Modelle Amazon Kindle 4, Sony PRS-T1 und Kobo Touch. Diese Geräte haben im Gegensatz zu Tablets und Handys keine Glasfläche vorm Display – sie sollen ja nicht mehr spiegeln als Papier. Deshalb empfiehlt es sich, sie zumindest beim Transport in eine schützende Hülle packen. Diese gibt es für manche Modelle in Hülle (no pun intended) und Fülle, aber für den selteneren Kobo Touch gibt es keine, die meiner Frau gefällt, geschweige denn eine, für die sie Geld ausgeben würde. Aber was macht der liebevolle Ehemann in so einer Situation? Genau, er setzt sich an die Nähmaschine. Heraus kam dabei eine Hülle, die vielen Leuten so sehr gefallen hat, dass ich nun verrate, wie sie sich nähen lässt.

Was ist das Besondere an dieser Hülle, abgesehen davon, dass sie wunderschön ist? 😉eReader Hülle Rausziehlasche

  1. Es gibt nur eine sichtbare Naht.
  2. Sie hat eine Lasche, mit der sich der eReader komfortabel herausziehen lässt, dadurch…
  3. …kann die Hülle ganz eng genäht werden, was das Gerät besser schützt.
  4. Sie ist viel einfacher zu nähen als man denkt.

Ich habe im Nachhinein im Internet gesehen, dass es Handytaschen mit solchen Laschen gibt, aber noch keine in der Hand gehabt. Das Konzept für diese Tasche ist auf meinen eigenen Mist gewachsen.

Ihr braucht:

  • Einen schönen Stoff für die Außentasche, Material egal, ca. 15x45cm² sollten reichen
  • Noch ein Stück vom Stoff der Außentasche für die Lasche. 5x40cm² sollten reichen. (Kann auch ein anderer Stoff sein, der optisch passt.)
  • Vlieseline um die Außentasche zu verstärken. Bei dünnen bis mittelfesten Stoffen bietet sich zum Beispiel H 640 an. Natürlich könnt ihr auch gleich festes Leder für die Außentasche nehmen.
  • Stoff für die Innentasche. Ich habe bisher für so Sachen bereits (Nicki-)Plüsch, Frottée, Satin, Filz und so weiter benutzt. Nun gibt es Leute die behaupten, harte Kunstfasern könnten auch bei weichem Stoff das Display zerkratzen. Hm, von mir aus. Dann sollte man vielleicht eher Baumwolle oder Seide nehmen? Oder warum nicht Walk? Das wäre zwar ein typischer Fall von „Perlen vor die Säue“, aber wenn man einen Rest übrig hat – warum nicht? mit 30x40cm² seid ihr auf der sicheren Seite.
  • 3,5cm Klettband in 25mm Breite
  • Natürlich Garn passend zum Stoff der Außenhülle und den üblichen Schnickschnack wie Nadeln, Nähmaschine und so weiter
Vorgehensweise:
  1. Schneidet den Stoff wie auf der Zeichnung aus. Denkt an die Nahtzugaben, die nicht eingezeichnet sind!
    eReader Tasche Schnittmuster
  2. Bügelt das Futter (z. B. Vlieseline H 640) auf den Stoff der Außentasche. Das Futter ist kleiner als der Stoff, damit später, wenn die Seiten der Außentasche rechts auf rechts zusammengenäht werden, es nach dem Wenden an den Kanten nicht 8 Lagen gibt (Stoff, Futter, Futter, Stoff, Stoff, Futter, Futter, Stoff!).
  3. Näht das weichere Stück Klett auf die rechte Seite des Laschenstoffs. Die richtige Position findet ihr, indem ihr die Lasche faltet, sodass die kurzen Seiten aufeinander liegen, das Klett muss nun ca. 5mm unter die Bruchkante. Genäht wir das Klett natürlich nur auf eine Lage Stoff!
  4. Faltet den Laschenstoff in der Mitte, sodass die kurzen Seiten rechts auf rechts aufeinander liegen. Steppt die langen Seiten zusammen. Wendet die fertige Lasche und bügelt sie flach.
  5. Näht die Lasche auf eines der beiden Stücke Stoff für die Innentasche über eine Länge von ca. 10cm stabil an. Setzt dabei das offene Ende der Lasche mittig an der kurzen Kante der Innentasche an. Die Lasche liegt nun parallel zur langen Kante und steht an der Seite mit dem Klett ein paar Zentimeter über. Das Klett zeigt natürlich zum Stoff der Innentasche.
  6. Wenn ihr die Innentasche mit Lasche links auf links auf die Außentasche legt, könnt ihr das Klettband-Ende der Lasche auf die Außentasche legen. Dadurch seht ihr, wo das Gegenstück zum weichen Klettband angenäht werden muss – was ihr nun tut.
  7. Bevor ihr weitermacht, legt mal die Außen- und die Innentasche aufeinander um euch vorzustellen, wie das Ganze fertig aussehen soll.
  8. Näht folgende kurze Kanten rechts auf rechts aufeinander: Innentasche ohne Lasche an das Ende der Außentasche mit Klett. Dann das andere Ende der Außentasche (mit Klett) an das zweite Stück der Innentasche mit der Lasche. Die überstehende Lasche dabei bitte so umlegen, dass ihr sie nicht versehentlich mit festnäht.
  9. Ihr habt nun einen langen Stoffstreifen. Wenn ihr den in der Mitte faltet und die Innentaschen dann noch nach innen faltet, habt ihr schon der fertige Tasche. Es gibt nur zwei Probleme: Die Lasche ist blockiert, die Öffnung dafür fehlt noch und alle Seitennähte sowie die Bodennaht der Innentasche fehlen noch. Als erstes macht ihr nun eine Paspelöffnung für die Lasche. Oder ihr schneidet einfach einen Schlitz in den Stoff, das ist überhaupt kein Problem. Legt den Stoff einfach danach nach innen um und näht diesen Wulst dann fest. Dabei könnt ihr ihn einfach absteppen oder zum Beispiel einen schicken Satinstich benutzen.
  10. Näht die Seitennähte rechts auf rechts zusammen. Dabei kommt es nur auf die richtige Reihenfolge an: zuerst die Nähte der Innentasche, dann wendet ihr die Tasche durch den noch nicht zugenähten Boden der Innentasche so, dass die Außentasche rechts auf rechts liegt und näht dort die Seitennähte.
  11. Wendet die Tasche wieder, sodass die Außentasche richtig liegt und die Innentasche raussteht. Näht den Boden der Innentasche mit einem Matratzenstich zusammen (oder für die Faulen wie mich: Legt den Stoff so, dass die offenen Kanten nach dem Umstülpen verschwinden und näht da mit der Maschine drüber.
  12. Fertig!

Das klang jetzt recht kompliziert! Aber macht euch nicht zu viele Gedanken, beim Nähen flutscht das sicher so, wie es sein soll.

TV-Serien Vorschau 2012

2011 gab es in den USA rekordverdächtig viele neue interessante und spannende Fernsehserien. Einige davon will ich hier vorstellen, in der Hoffnung und Erwartung, dass diese 2012 auch in Deutschland ausgestrahlt werden.

Eine ähnliche Situation gab es im Jahr 2002 bereits. Leider ist das Jahr 2002 auch dafür bekannt, dass viele sehr gute Fernsehserien abgesetzt wurden! Dieser Trend führte sich bis ca. 2004 fort. Man denke nur an Dark Angel (†2002), Buffy the Vampire Slayer (†2002), The Tick (†2002), That ’80s Show (†2002), Futurama (†2003), Angel (†2004), Wonderfalls (†2004), Dead Like Me (†2004), Tru Calling (†2005) und vor allem und am unverständlichsten Firefly (†2002).

In den letzten Jahren war es dann nicht mehr so schlimm, aber auch hier wurden manche Serien gestrichen, die ich gerne länger gesehen hätte, wie zum Beispiel Reaper (†2009), Life (†2009), Better Off Ted (†2010) und Dollhouse (†2010).

Nun zu den neuen Serien in alphabetischer Reihenfolge:

Alphas (*2010)
Alphas ist eine Superheldenserie ähnlich X-Men, allerdings sind die Helden wesentlich menschlicher. Jeder Held besitzt eine Fähigkeit, die ihm nicht nur Vorteile bietet, sondern genauso viel Ärger einhandelt. Alle Helden, inklusive Dr. Rosen — der Professor X der Alphas — wirken chaotisch, undiszipliniert, unorganisiert und mitunter seelisch gebrochen. Dennoch schaffen sie es irgendwie, ihre Missionen gemeinsam zu erfüllen.
Fazit: Alphas ist eine ungewöhnliche Superheldenserie. Fans dieses Genres sollten sie sich ansehen.

American Horror Story (*2011)
Eine waschechte Horrorserie! Eine Familie zieht in ein Haus mit einer bewegten und grausamen Geschichte. Bald wird ihnen klar, dass es dort nicht mir rechten Dingen zugeht.
Hochkarätige Schauspieler (z. B. Jessica Lange, Zachary Quinto, Mena Suvari) lassen die ohnehin schon spannende Horror Story noch „lebendiger“ wirken. Der einzige Nachteil ist das unerträgliche Titellied – zum Glück kann man vorspulen… 😉
Eine zweite Staffel wurde geordert. Wer die Serie schon kennt und sich fragt, wie denn eine zweite Staffel funktionieren kann: Neues Set, komplett andere Schauspieler!
Fazit: Sehen!

Bored to Death (*2009 †2011)
Bored to Death startete zwar schon 2009, soll hier aber erwähnt werden, da die Serie soeben gecancelt wurde. Sie handelt von einem etwa 30-jährigen, mäßig erfolgreichen Schriftsteller, der sich als Privatdetektiv versucht. Unterstützt wird er von seinem besten Freund, einem Comic-Zeichner (Zach Galifianakis) mit einem Hang zu älteren Damen, und einem älteren, reichen Playboy (Tad Danson) mit einem starken Hang zum Cannabiskonsum. Die Serie zeichnet sich vor allem durch eine ganz besondere Art des ironischen, schwarzen Humors aus.
Fazit: Die Serie empfiehlt sich eigentlich nur für Leute, die genau diese Art von Humor mögen.

Grimm (*2011)
Der Polizist Nick Burkhardt erfährt, dass er ein „Grimm“ ist und dass die Grimmschen Märchen nicht nur Gehirngespinste sind. Die Nachfahren der Bösewichte aus den Märchen existieren wirklich, sehen jedoch für die meisten Menschen wie normale Leute aus. Doch Nick Burkhardt sieht ihr wahres Wesen (das übrigens nicht immer böse sein muss). Eigentlich handelt es sich hier um eine Cop-Serie mit Fällen, die auf Märchen basieren. Man muss Märchen nicht mögen, um diese Serie zu schauen und zur Zielgruppe dürften wohl eher Männer gehören. Für die Mädels gibt es die weiter unten gelistete Serie Once Upon a Time .
Fazit: Gut. Obwohl ich weder Polizeiserien noch Märchen mag, gefällt mir die Serie. Wer die eben genannten Genres sowieso mag, wird an der Serie viel Gefallen finden.

Homeland (*2011)
Nach acht Jahren in Gefangenschaft im Irak wird der als tot vermutete Marine Sergeant Brody (Damian Lewis, Life) befreit und kehrt nach Hause zurück. Oberflächlich betrachtet scheint er sich schnell wieder einzuleben, aber was passiert in seinem Inneren? Und warum liesen ihn die Irakis ihn ohne ersichtlichen Grund acht Jahre lang am leben? Dies fragt sich auch die CIA-Agentin Mathison (Claire Danes) und versucht, die Wahrheit herauszufinden.
Die Serie ist in einem Maße kritisch gegenüber den USA, Vorurteilen, Krieg, etc. wie ich es keiner amerikanischen Produktion zugetraut hätte.
Fazit: Für mich die beste Serie 2011! Unbedingt sehen!

Once Upon a Time (*2011)
Um es kurz zu machen: Alle Märchenfiguren werden von einer bösen Hexe aus Rachelust ihres Gedächtnisses beraubt und in eine grausame Parallelwelt verbannt: einen Ort im Bundesstaat Maine, USA. Nur die Tochter von Schneeweißchen und dem Prinzen, Emma Swan (Jennifer Morrison, House) und ihr plötzlich aufgetauchter Sohn, den sie 10 Jahre zuvor zur Adoption freigegeben hatte, kennen die Wahrheit und müssen alle retten…
Fazit: Echt nicht schlecht! Die Serie richtet sich vermutlich eher an Frauen und Mädchen, ist aber so gut umgesetzt, dass sie auch außerhalb dieser Zielgruppe viele Fans finden wird. Man sollte zumindest mal reinschauen.

Nikita (*2010)
Nikita basiert auf dem Film La Femme Nikita. Es handelt sich also um eine Agentenserie mit Einsamer-Wolf-Charakter. Erstaunlich sind die Parallelen zu Alias.
Nikita läuft gut an und kommt dann ab ca. der vierten Episode in Höchstform. Die ganze erste Staffel ist spannend und gut durchdacht. Maggie Q überzeugt als Hauptdarstellerin voll und ganz.
In der zweiten Staffel wird das Ganze dann leider eher zur typischen Soap. Die Beziehung zwischen Michael und Nikita steht irgendwann plötzlich zu sehr im Vordergrund. Es wurden zu viele Handlungsstränge aufgebaut, die sich verheddern. Nichts scheint sich aufzulösen.
Fazit: Erste Staffel unbedingt schauen! Die zweite Staffel… naja, wenn die dritte wieder gut wird, sollte man vielleicht auch die zweite gucken.

Ringer (*2011)
Endlich ist Sarah-Michelle Gellar wieder da! Das war mein erster Gedanke…
SMG spielt eine Doppelrolle: eine alkoholkranke, psychisch kaputte Frau, die Kronzeugin gegen einen brutalen Verbrecher ist, und deren reich verheiratete Zwillingsschwester, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Nachdem die reiche Schwester sich selbst getötet hat, nimmt die seit kurzem trockene Alkoholikerin deren Identität an, um sich vor dem Verbrecher und seinen Schergen zu schützen. Nach und nach bemerkt sie, dass beide Schwestern irgendwie in der Scheiße stecken und dass Tote nicht unbedingt tot bleiben…
Fazit: Enttäuschend! Wirklich. Ich werde es mir nicht weiter antun.

18 Must-Have-Apps für Android (Erstausstattung)

Kennt ihr das auch? Endlich hat man einen Tag frei und Ruhe und Zeit, einen neuen Artikel zu schreiben, und dann ist man schlicht und ergreifend zu relaxed und faul dazu.
Aber, liebe Leser, ich lasse euch nicht im Stich (wie in den letzten Monaten…). Denn erstens schreibe ich nicht, was ich ursprünglich schreiben wollte, sondern etwas Einfacheres, und zweitens schreibe ich überhaupt nicht, sondern spreche diesen Artikel mit Hilfe von Dragon NaturallySpeaking.

Nachdem selbst meine Mutter ein Android-Telefon hat, wird es Zeit, eine Liste der wichtigsten Apps zu erstellen. Und wenn auch nur deshalb, weil ich nicht jedem neuen Android Benutzer in meiner Verwandtschaft einzeln empfehlen will, welche Apps er installieren könnte.

Hier sind also die Must-Have-Apps in Kürze und alphabetischer Reihenfolge.

AntiLock
Nur wichtig in der Version 2.3. – dort gibt es nämlich das Problem, dass zusätzlich zum Muster zum Entsperren das Bildschirms auch noch der Riegel benutzt werden muss. Das Unlock ist also doppelt gemoppelt. AntiLock sorgt dafür, dass nur noch das Muster eingegeben werden muss.

Battery Indicator
Zeigt den Ladestand in Prozent an, dadurch weiß man ziemlich genau, wie lage der Akku noch hält.

beeCam LightMeter
Interessant für analoge Fotografen. Dieses Programm verwandelt euer Android Handy in einen Belichtungsmesser.

Documents To Go
Ich habe alle großen Officeprogramme getestet – dies ist für mich eindeutig das beste. Es zeigt Grafiken und Fußnoten korrekt an, das schaffen viele der anderen nicht. Abgesehen davon ist es auch der schnellste Programm – selbst auf meinem alten G1 konnte ich problemlos damit arbeiten. Leider gibt es dieses Programm nicht kostenlos.

Dolphin Browser
Der mit Android mitgelieferte Browser taugt beim besten Willen nichts. Es gibt mehrere empfehlenswerte Alternativen, darunter Dolphin Browser und Opera. (Dragon machte daraus „Deutschland Browser und Opfer“.)

Dropbox
2GB kostenloser Speicherplatz in der Cloud. Die Umsetzung der Software für Android ist sehr gut geglückt.

ES Datei Explorer
Ein Datei Explorer wie viele andere. Ich habe diesen gewählt, da manche andere Explorer das Löschen von Dateien nicht unterstützen.

GO SMS Pro oder Handcent
Alternativen zu dem integrierten SMS Programm, das einfach viel zu wenige Möglichkeiten bietet. GO und Handcent bieten wesentlich mehr Funktionen und lassen sich in so ziemlich allen Belangen so einstellen, wie man sich das wünscht. GO ist leider nicht vollständig auf Deutsch übersetzt, ansonsten spricht nichts gegen diese App.

K-9 Mail
Ein sehr umfangreicher, kostenloser E-Mail-Client. Besser als mit K -9 geht es zumindest kostenlos nicht.

Last.fm
Der größte Vorteil von Last.fm ist, dass man seine eigene Musik immer dabei hat, ohne einen Mediaserver zu betreiben. Leider, leider ist dieser Service nicht mehr kostenlos, sondern erfordert ein Last.fm- Abonnement für drei Euro pro Monat. Mir ist es das wert!

MailDroid
Ein weiterer E-Mail-Client, in der kostenlosen Version nicht so mächtig wie K -9, dafür aber leichter einzurichten und zu bedienen. Wer zum Beispiel seine privaten und geschäftlichen E-Mails mit unterschiedlicher Software verwalten will, ist mit einer Kombination aus K -9 und MailDroid gut beraten.

MX Video Player
Für mich eindeutig der beste Video Player unter Android. Ich habe gerade viele Video Player getestet – MX scheint die meisten Formate zu unterstützen. Das Programm zeichnet sich durch eine einfache Steuerung aus: Lautstärke und Kontrast steuert man durch Wischgesten, auf die gleiche Art kann man auch vor-und zurückspulen.

OpenOffice Document Reader
Für jeden, der mit OpenOffice arbeitet, ein Muss! Zwar erlaubt das Programm nur das Anzeigen von OpenOffice-Dokumenten, dafür ist es kostenlos.

Opera Mini
Wie auch Dolphin Browser eine gute Alternative zum original-Browser.

S-Banking
Funktioniert (Dragon schrieb „fusioniert“) nicht mit jeder Bank, aber mit den meisten. Funktioniert gut und ich kenne kein anderes Onlinebanking-Programm.

SoundHound
Erkennt Musik schneller und besser als Shazam. Ist im Gegensatz zu Shazam auch für neue Benutzer uneingeschränkt kostenlos.

TED Air
Schneller Zugriff auf die TED Talks.

Zedge
Eine Sammlung von über einer halben Million Klingeltöne, darunter gibt es natürlich einige doppelt, und 25.000 Wallpapers.

Was noch fehlt:
Natürlich braucht man noch einen MP3-Player. Früher wäre TuneWiki meine Empfehlung gewesen, heute muss man für dieses Programm einen Account erstellen oder sich über Facebook oder Ähnliches einloggen – dies ist meiner Meinung nach ein No-Go.
Alternativ gibt es den MortPlayer . Dieser ist nicht einfach einzurichten und deshalb nicht uneingeschränkt zu empfehlen.
Eine sehr minimalistische App zur Anzeige des Fernsehprogramms ist Programmmanager. Für viele zu minimalistisch. Alternativ gibt es noch TV-Guide und TV Spielfilm. Welches dieser zwei Programme besser ist, kann ich noch nicht sagen.
Ein Kalender fehlt dann noch. Jorte wurde mir empfohlen und klingt für mich am besten. In 2,5 Jahren Android kam ich zwar immer mit dem Original-Kalender klar, werde aber trotzdem ein paar andere testen und hier von den Ergebnissen berichten.

So sieht es also aus, wenn man einen Blog-Eintrag mit Dragon diktiert. Ich hoffe, ich habe nicht alle Fehler gefunden.

Benefizkonzert für Japan in Freiburg

UPDATE: Das 2. Benefizkonzert „Play for Japan“ findet am Samstag, 09.04. um 20 Uhr in der Liebfrauenkirche Günterstal statt.
Ein eigener Blogeintrag folgt.

UPDATE: Das Programm des Konzert gibt es nun hier als PDF zum Download. Die Seitenreihenfolge ist ungewöhnlich, da für den Duplexdruck gedacht. Wer’s ausdruckt, wird sehen, was ich meine.

Die schlechten Nachrichten aus Japan reißen nicht ab. Vom Reaktor 3 in Fukushima stieg heute wieder schwarzer Rauch auf. Kinder in Tokio sollen kein Leitungswasser trinken, gleichzeitig warnt die japanische Regierung vor Hamsterkäufen von Trinkwasser in Flaschen. Über 13.000 Menschen werden immer noch vermisst! Asahi Shimbun berichtet, dass sich Tokio auf lange Stromausfälle einstellen muss. In der Metropolregion leben 35 Millionen Menschen – ohne Strom geht da gar nichts. Das letzte Nachbeben hatte Stärke 6,0. Es fehlen Räumungsgeräte und Menschen erfrieren einfach.

Mit anderen Worten: Japan wird noch lange, lange Zeit mit den von Tsunami und Erdbeben verursachten Problemen zu kämpfen haben. Dabei braucht das Land so schnell als möglich alle Hilfe, die es bekommen kann.

Nachdem die in Freiburg lebenden Japaner den ersten Schock verkraftet haben, stieg das Bedürfnis, schnell zu helfen. Ungefähr 20 klassische Musiker aus Japan haben sich deshalb zusammengefunden, um ein Benefizkonzert zu veranstalten. In nur 5 Tagen stellen sie ein Programm zusammen, das Stücke von Mozart, Verdi, Debussy, Chopin und Kodály beinhaltet. Geboten wird Klavier, Streicherkammermusik, Gesang und ein Bläserensemble.

  • Das Konzert findet am Sonntag, 27. März 2011 um 15 Uhr im Goethe-Institut in Freiburg, Wilhelmstraße 17, statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind natürlich erbeten – es handelt sich ja um ein Benefizkonzert. Alle Spenden gehen an die Caritas Japan.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Helfer außer den Musikern, die das Konzert erst möglich machen. Besonders zu erwähnen sind das Goethe-Institut Freiburg für die Bereitstellung der Räume und Herr Bernauer und HerrLux von Offsetdruck Bernauer. Heute früh haben wir dort angefragt, ob sie den Druck der Plakate und Flyer übernehmen. Und jetzt, nur wenige Stunden später, sind die Flyer und Plakate schon trocken und abholbereit! Und nicht nur das – Offsetdruck trat ohne zu Zögern als Sponsor auf und übernimmt alle Kosten! Alle Achtung, soviel Einsatz verdient Anerkennung!

Offsetdruck Bernauer

Korokke!

Korokke ist das, was passiert, wenn man den Japanern zeigt, wie man Kroketten macht, und sie dann 150 Jahre daran rumbasteln lässt.

In Doramas (japanische, naja, Seifenopern) werden oft Korokke gegessen. Als ich Hotaru no Hikari gesehen habe – übrigens ein sehr empfehlenswertes Dorama – habe ich Appetit bekommen und demensprechende endlich mal Korokke selber gekocht. Allerdings ohne Ahnung, wie die Dinger schmecken und sich anfühlen müssen.

Irgendwie sind sie wohl trotzdem gelungen. Eigentlich wollte ich ja ’n Bild davon einstellen, aber wider Erwarten wurden schon alle verputzt.
Einiges werde ich beim nächsten mal dennoch anders machen – auch anders als in den verbreiteten Rezepten, deshalb schreibe ich hier das Rezept auf, obwohl es schon viele im Netz zu finden gibt:

Zutaten:
– Kartoffeln, nicht festkochend
– Hackfleisch von Rind
– Zwiebeln
– Eier
– Panko*
– Semmelbrösel
– Pfeffer und Salz
– Muskat
– Öl oder Fett zum Frittieren**
Optional:
– Mayo, möglichst japanische
– Currypulver

* Panko ist die japanische Variante von Semmelbröseln. Pankobrösel sind im Vergleich zu unseren so groß wie Godzilla im Vergleich zu Lurchi. Panko sind auch sehr viel knuspiger als Lurchibrösel. Aber da sie so groß sind, ist es schwierig, die Korokke damit komplett zu bedecken, deshalb nutze ich zusätzlich noch normale Semmelbrösel.

** Jeder hat ja ’ne eigene Meinung dazu, was man zum Frittieren nehmen kann. Ich habe einfach mal das Teuerste genommen, ich hab’s ja. Haha. Mal ehrlich – ich hatte noch echt seltsames Ghee da, das ich eh kaum benutze. Natürlich schmeckt’s damit am besten, denn Ghee ist teuer und hat supermegaextrem viel Kalorien.
Ghee ist übrigens die esotherische Variante von Butterschmalz. Es kommt aus Indien, ist also quasi Butterfett mit Migrationshintergrund. Man kann damit wohl auch Öllampen betreiben!

Mengen:
In den meisten Rezepten wird 1/6 bis 1/4 Hack empfohlen. Ich dagegen würde mindestens 1/3 Hack nehmen, also z. B. 500g Hack auf 1kg Kartoffeln. Erstaunlicherweise schmeckt man das Hack sonst fast nicht.

Zubereitung:
-Kartoffel schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser kochen.
-Zwiebeln fein würfeln und in der Pfanne glasig anschwitzen.
-Hack in die Pfanne zu den Zwiebeln, mit Salz und Pfeffer würzen und ohne Zugabe von Fett so lange braten, bis das Ganze krümelig wird.
-Kartoffeln zu Brei matschen, aber nicht volle Lotte, erstmal nur ein bisschen. Macht euch keinen Stress mit Kartoffelstampfern oder Gabel oder so – zermatscht die Kartoffeln einfach mit einem Rührgerät.
-Hack zu den teilzermatschten Kartoffeln geben und dann mit dem Rührgerät weitermatschen, dabei mit Muskat würzen. Jetzt kann das optionale Currypulver rein. Nur nicht sparen, ich glaube, die Kartoffeln neutralisieren das Zeug.
– 3 Teller vorbereiten: einen mit Mehl, einen mit zerkleppertem Ei und einen mit einer Mischung aus Panko und Semmelbröseln.
– Aus der Matschpampe gut handtellergroße, frikadellenförmige Dinger formen, im Mehl wenden, im Ei baden und dann im Godzilla-Lurchi-Mix so wenden, dass möglichst viel Panko an den Korokke bleibt.
– Die Korokke solange bei mittlerer Temperatur (bei meiner Elektroplatte Stufe 3-4 von 6) frittieren, bis sie goldbraun sind.
– Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Dinger müssen eh noch abkühlen, bevor man sie essen kann.

Korokke gibt’s übrigens auch mit anderen Füllungen, im Netz findet ihr weitere Rezepte.

Mein Korokke waren teilweise nicht so fest, wie die in den Doramas zu sein scheinen, aber geschmeckt hat’s mir trotzdem gut.

Erkenntnisse

Auf vielfachen Wunsch schreibe ich jetzt schnell mal etwas, obwohl ich eigentlich gar nichts habe, über das ich schnell mal was schreiben kann. Allerdings lernt man auch in meinem Alter nie aus, und so kann ich zumindest von meinen neuen Erkenntnissen und Beobachtungen berichten.

Star Trek DS9:
1 Tag auf der Raumstation DS9  hat 26 Stunden. Es gibt Meetings zu allen möglichen Uhrzeiten, morgens, mittags, nachts, aber niemals um 25 Uhr! Seltsam.

Prost:
Nach einer OP an der Leber wird man viel schneller betrunken.

Waschmaschinen:
Manchmal ist die größte Neuerung an neuen Versionen bekannter Waschmaschinen, dass die 30° Einstellung durch 20° ersetzt wurde. Yippie! Und jetzt?

Waschmaschinen, die Zweite:
Es erfordert eine gehörige Portion Mut und Vertrauen, die Waschmaschine vorzuprogrammieren und mit offenem Hahn alleine zu lassen.

Wolle:
Obwohl man laut Banderolenaufdruck die Anchor-Filzwolle bei 40°C filzen soll, filzt man sie am besten bei 40°C!

Regenmacher:
Wenn man sich Regen wünscht, sollte man mit dem Fahrrad fahren.

Kosmetik:
Sensitiv-Deo ist nichts für Empfindliche…

Man sieht sich immer zwei Mal im Leben:
Wenn du also deine Traumfrau oder deinen Traummann siehst, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder gleich ansprechen oder gar nicht erst ein zweites Mal hinschauen!

Sockenparade

Hallo. Lang war’s her. Inzwischen hab‘ ich auch ’n Organ weniger und zwischendrin ’n ganz klitzkleines bisschen Schmerzen gehabt. Dazu demnächst mehr, inzwischen bin ich ja wieder fähig zu schreiben.

Im Krankenhaus und danach zuhause war ich zu kaum etwas zu gebrauchen. Stupide, monotone und körperlich nicht anstrengende Tätigkeiten konnte ich noch ausführen und habe dementsprechend Socken gestrickt.

Socken - wer hätte es gedacht!

Sockenparade

1 und 2 sind Socken aus teurer Wolle von Noro, die wolle bei 3 finde ich nicht viel schlechter, kostet aber nur die Hälfte. Wenn ich jetzt noch wüsste, was für eine das war… Der Typ aus dem Laden beim Stadttheater, bei dem ich die Wolle gekauft habe, kann’s mir sicher sagen.
4 wirkt etwas blass im Vergleich zum Original. Das war ein Schoppel Zauberball. Der Farbverlauf ist leider zu lang für kurze Socken, dafür fühlt sie die Wolle unglaublich gut an, ich kenne noch keine vergleichbare Sockenwolle.
5 ist ein Geschenk. Ein paar andere habe ich leider vorm Verschenken nicht fotografiert 😦
6 wirkt im Original blasser. Was für eine Wolle war das noch? Ich guck mal nach. Auf jeden Fall hat die nach dem ersten Waschen die Hälfte der Farbe verloren, grrr

Das war’s für heute, hab‘ einfach zu schlechte Laune im Moment. Morgen kommt dann hoffentlich mehr.